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Siemens-Tochter Sinitec will 600 von 1 100 Stellen abbauen - Teil von SBS

Der zum Siemens-Konzern gehörende Informationstechnologie-Dienstleister Sinitec will wegen der ständig schrumpfenden Nachfrage 600 von 1 100 Stellen einsparen. Das teilte die Geschäftsführung am Freitag in Frankfurt mit.

dpa-afx FRANKFURT. Der zum Siemens-Konzern gehörende Informationstechnologie-Dienstleister Sinitec will wegen der ständig schrumpfenden Nachfrage 600 von 1 100 Stellen einsparen. Das teilte die Geschäftsführung am Freitag in Frankfurt mit.

Betroffen sind vor allem die Techniker des Wartungsspezialisten an bundesweit 29 Standorten. Einige davon sollen geschlossen werden. Hintergrund seien die sinkende Störanfälligkeit von Computern und ein harter Verdrängungswettbewerb, die zusammen genommen in den vergangenen Jahren zu hohen Überkapazitäten geführt hätten.

Die Pläne des Managements wurden am Freitag den Arbeitnehmervertretern vorgelegt. Ein Rahmensozialplan sei bereits vereinbart worden. Der Abbau solle mit Hilfe von Versetzungen, Abfindungen und einer Transfergesellschaft "so sozialverträglich wie möglich" gestaltet werden, hieß es.

Das Unternehmen war bei einer Umstrukturierung Mitte der 90er Jahre in vier Einzelgesellschaften untergliedert worden und gehört zum Siemens-IT-Dienstleistungsbereich Siemens Business Services (SBS). Nach Gewerkschaftsangaben war auch die Abwicklung von Sinitec im Gespräch.

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