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Siemens und Toshiba wollen gemeinsam UMTS-Handys bauen

Die Handys für den so genannten Mobilfunk der dritten Generation sollen ab Anfang 2002 bereit stehen und damit zeitgleich zum geplanten Start der ersten UMTS-Netze in Deutschland. In Japan kommt UMTS voraussichtlich schon im Mai nächsten Jahres.

afp TOKIO. Der deutsche Siemens-Konzern und der japanische Elektronikriese Toshiba wollen gemeinsam multimedia- und internetfähige UMTS-Handys bauen. Das teilten die Unternehmen am Dienstag in Tokio mit. Die Kooperation - die erste dieser Art zwischen einem europäischen und einem japanischen Konzern - erstreckt sich demnach auf Entwicklung und Produktion. Vertreiben wollen Siemens und Toshiba die Geräter aber unter der jeweils eigenen Marke.

Die Handys für den so genannten Mobilfunk der dritten Generation sollen ab Anfang 2002 bereit stehen und damit zeitgleich zum geplanten Start der ersten UMTS-Netze in Deutschland. In Japan kommt UMTS voraussichtlich schon im Mai nächsten Jahres. Die entwickelten Geräte sollen den Firmen zufolge sowohl in Europa als auch in Asien nutzbar sein. UMTS war zwar von Anfang an als erster weltweit einheitlicher Mobilfunkstandard gedacht, Experten fürchten aber, dass dennoch in Teilmärkten wie etwa den USA andere, nicht kompatible Technologien zum Tragen kommen. UMTS ermöglicht außer mobilen Telefonaten schnelle Datenübertragungen, Multimediaanwendungen wie Videokonferenzen sowie einen schnellen Internetzugang für unterwegs. Diese Anwendungen machen neue Handytypen notwendig, die beispielsweise über ein größeres Display verfügen.

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