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Siemens verzichtet auf Hermes-Bürgschaften für Staudammprojekt

vwd - München. Die Siemens AG, München/Berlin, verzichtet auf Hermes-Bundesbürgschaften für das Staudammprojekt im indischen Maheshwar. Das Unternehmen habe seinen Antrag zurückgezogen, da eine Zusage durch die Bundesregierung nicht absehbar war, sagte der Sprecher des Siemens-Bereichs Energieerzeugung (KWU), Wolfgang Breyer, am Freitag auf Anfrage. Man habe nun mit einem indischen Bankenkonsortium eine alternative Möglichkeit gefunden, um die Finanzierung für den Auftrag im Volumen von etwa 175 Mio USD sicherzustellen. Dies sei notwendig gewesen, da die Lieferungen von Siemens unverzüglich beginnen müßten, um das Projekt nicht zu verzögern.

Darüber hinaus sei es für Siemens-KWU als stark exportorientiertes Unternehmen wichtig, sich als verläßlicher Partner zu präsentieren. Sowohl in Deutschland als auch in Indien bestehen gegen den Bau des Staudamms, der bis 2004 fertiggestellt werden soll, erhebliche Bedenken. Nach den Worten von Breyer müssen für die Umsetzung des Projektes rund 12.000 Menschen umgesiedelt werden.

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