Siemens weiterhin stark gefragt
Dax startet mit deutlichen Gewinnen

Auch die Werte am Neuen Markt konnten sich weiter verbessern: Der Nemax 50 gewann 2,95 Prozent auf 1 229 Zähler. Die 70 mittelgroßen Werte im MDax zeigten sich weiter behauptet und verteuerten sich um 0,17 Prozent auf 4 242 Punkte.

dpa-afx FRANKFURT. Favorit unter den Dax-Werten waren im frühen Handel Siemens mit einem Aufschlag von 4,28 % auf 64,80 ?. Dagegen waren Fresenius Medical Care größter Verlierer: Die Papiere gaben um 2,04 % auf 70,28 ? nach.

"Wir haben gute Vorgaben aus den USA", erläuterte eine Frankfurter Händlerin die Gewinne in Frankfurt. Sowohl der Leitindex Dow Jones als auch die nordamerikanische Computerbörse NASDAQ hatten am Mittwoch fest geschlossen.

Auftrieb erhalte der Handel auch von Schwergewichten wie der Deutschen Telekom , sagte die Händlerin. "Die T-Aktie steht bereits bei 20 Euro." Zuletzt notierten die Papiere des Bonner Telekommunikationsunternehmens mit 20,26 Euro, ein Plus von 4,43 Prozent.

Eon gewannen 0,90 Prozent auf 56,98 Euro. "Die Eon-Zahlen sind gar nicht schlecht ausgefallen", sagte die Händlerin. Der Düsseldorfer Versorger steigerte in den ersten neun Monaten das Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 55 Prozent auf 2,858 Milliarden Euro. Damit verfehlte Eon zwar leicht die Erwartungen der Analysten. Allerdings bekräftigten die Düsseldorfer trotz der gesenkten Ergebnisprognose für das Chemiegeschäft ihre Erwartung beim Betriebsergebnis für das Gesamtjahr. Das Betriebsergebnis werde den entsprechenden Vorjahreswert "deutlich" übertreffen.

Auch MLP gehörten mit einem Plus von 0,63 Prozent auf 80,20 Euro zu den Gewinnern. Der Heidelberger Finanzdienstleister konnte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2001 sein Konzernergebnis überproportional verbessern: Der konsolidierte Konzernumsatz stieg um 32 Prozent auf 654,5 Millionen Euro. Dennoch zeigte sich ein Händler kritisch. Die Zahlen hätten die Erwartungen seines Hauses enttäuscht.

Enttäuschte Stimmen waren auf dem Parkett auch zu Linde zu hören. Die Wiesbadener haben in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres ihr operatives Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) gegenüber dem Vorjahr um 3,6 Prozent auf 515 Millionen Euro gesteigert. Nach Berücksichtigung der Zinsbelastungen ist das Ergebnis (EBT) jedoch um 4,4 Prozent auf 281 Millionen Euro zurückgegangen. Linde-Aktien fielen um 0,22 Prozent auf 45,90 Euro.

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