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Sierra Wireless: Gewinnwarnung und Abstufungen

Der Kurs von Sierra Wireless ist am Montag über ein Viertel eingebrochen. Der Hersteller von PC-Karten, Modems und Software für Mobilkommunikation stutzte die Gewinnprognosen für das laufende zweite und das dritte Quartal.

Der Verlust wird höher ausfallen als die bisher prognostizierten drei Cents pro Aktie. Die neue Verlustprognose liegt zwischen fünf und neun Cents pro Aktie.
Eine einmalige Abschreibung auf überschüssige Lagerbestände in Höhe von acht Millionen Dollar bleibt hierbei unberücksichtigt.
Für das dritte Quartal erwartet Sierra Wireless nun ein ausgeglichenes Ergebnis. Analysten hatten mit einem Gewinn von vier Cents pro Aktie gerechnet.

Das Unternehmen bleibt wegen des ungewissen Marktumfelds vorsichtig, was weitergehende Prognosen angeht.
Das Unternehmen reduzierte den Umsatz für zweite Quartal auf 18 Millionen bis 20 Millionen Dollar, weit weniger als die ursprünglich prognostizierten 24 Millionen Dollar. Gegenüber dem Vorjahresquartal würde dies trotzdem eine Verdoppelung des Umsatzes bedeuten.
Sierra Wireless nannte als Gründe für die Gewinnwarnung den verlangsamten Bestellungseingang und die Gefahr, dass ein wichtiger Kunde, der Mobilfunkanbieter Metricom, bankrott gehen könnte.

Der Aktienkurs von Sierra Wireless hat am Montag wegen der Gewinnwarnung und negativer Analystenkommentaren über 30 Prozent verloren.
Die Analysten von Credit Suisse First Boston haben Sierra Wireless auf "halten" abgestuft.

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