Signale für einen Aufschwung 2004
Werbezeitenvermarkter RMS setzt auf Markenartikler

Der führende Werbezeitenvermarkter für den privaten Hörfunk, die Hamburger Radio Marketing Service (RMS), setzt angesichts der Werbeflaute darauf, seine Bruttoerlöse in diesem Jahr auf Vorjahresniveau von 550 Mill. ? stabilisieren zu können.

HB/dpa HAMBURG. "Wir hoffen darauf, ohne Minus durch 2003 durchzukommen", sagte Geschäftsführer Wilfried Sorge in Hamburg. Mit einem Rückgang von 1,5 % lag der Vermarkter im 1. Halbjahr besser als der Bereich Radio insgesamt, dessen Bruttowerbeeinnahmen um 4,2 % zurückgingen.

Der RMS-Chef zeigte sich nach Gesprächen mit Werbeagenturen ebenfalls "vorsichtig optimistisch". Es gebe für 2004 Vorankündigungen, dass wieder mehr in Werbung investiert werden solle, berichtete Sorge. RMS will vor allem jene Kunden zurückgewinnen, die das Radio als Werbeträger mieden. Das seien Markenartikler aus dem Bereich schnell drehender Konsumgüter wie beispielsweise Lebensmittel oder Waschmittel. "Auch der Einzelhandel hat einen zu geringen Anteil an Radiowerbung", sagte Sorge.

Für die Kunden übernimmt RMS Marktforschung und-tests. "Wir wollen dem Kunden beweisen, dass ein zusätzlicher Einsatz von Radiowerbung den Return on Investment erhöht", sagte Sorge. Als Beispiel nannte er die Biermarke "Flensburger", bei der jeder Werbe- Euro drei Euro Umsatz in die Kassen zurückgespült habe.

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