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Signaltechnikhersteller M-Tech sieht sich im Aufwind

Der Signaltechnik-Hersteller M-Tech (früher Signalbau Huber) will von einer möglichen Bereinigung des Marktes in Deutschland profitieren und sieht zusätzliche Chancen in Osteuropa.

rtr STUTTGART. Der Umsatz solle im Geschäftsjahr 2002/03 (zum 31. März) auf 106 bis 108 Mill. ? steigen, sagte Finanzvorstand Günter Baum am Montag in Stuttgart. Mögliche Übernahmen in Osteuropa oder von kleineren Unternehmen in Deutschland seien darin nicht berücksichtigt, allerdings angestrebt. Auch der Gewinn werde sich nach der Bereinigung der Altlasten erneut verbessern, zeigte sich Baum zuversichtlich. M-Tech sieht sich mit einem Marktanteil von 35 % in der Signaltechnik (Verkehrsleitsysteme und Ampeln, Verkehrsüberwachungsanlagen) auf Platz zwei hinter Siemens .

Im vergangenen Jahr hatte das von München nach Denkendorf bei Stuttgart umgezogene Unternehmen die Gewinnwende geschafft und einen Jahresüberschuss von 0,6 (2000: minus 0,9) Mill. ? erwirtschaftet. Der Umsatz verfehlte trotz eines Zuwachses um 17 % auf 97,1 Mill. ? die angepeilte Marke von 107 Millionen. Das liege an der unkalkulierbaren Abrechnung von Großaufträgen, sagte Vorstandschef und Mehrheitseigner Reinhard Müller. "Das Unternehmen ist gefestigt und hat auch bei Kunden wieder Akzeptanz gefunden", sagte er. Die Aktionäre sollen 0,07 ? Dividende je Aktie erhalten. 2000 hatte M-Tech je 0,05 ? auf die Vorzüge ausgeschüttet, die danach in Stammaktien umgewandelt wurden. Müller hält nach eigenen Angaben 52 % der Aktien, der echte Streubesitz liege bei 35 %.

Aus organisatorischen Gründen verlegt M-Tech das Ende des Geschäftsjahres um drei Monate auf den 31. März. Zum Ende des Kalenderjahres sei wegen der Vergabepraxis der öffentlichen Auftraggeber der Höhepunkt des Geschäfts, der Abschluss in der Zeit nur störend, sagte Müller. Zahlen für das Rumpfjahr 2002 lägen noch nicht vor.

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