Signalwirkung für Haim Saban
Kirch Media einigt sich mit US-Filmstudio Paramount

Die insolvente Muttergesellschaft des einstigen Kirch-Imperiums, Kirch Media, hat sich mit dem US-Filmstudio Paramount über bislang offene Schadenersatzforderungen geeinigt.

vwd MÜNCHEN. Ein Sprecher der Kirch Media GmbH & Co KGaA, Ismaning, bestätigte am Montag, es sei außergerichtlich eine gütliche Lösung gefunden worden. Auf Details dieser Vereinbarung ging er allerdings nicht ein.

Das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtet in seiner neuen Ausgabe, Paramount werde im Rahmen der Vereinbarung seine Klage aus dem Jahr 2001 über Schadenersatz von rund einer Mrd. Euro wegen nicht geleisteter Zahlungen für Filmrechte zurückziehen. Im Gegenzug werde Kirch Media 175 Mill. Euro an das Filmstudio zahlen. Eine erste Abschlagszahlung werde, wie für alle Gläubiger des Medienunternehmens, nicht vor 2005 erfolgen. Der Bericht schreibt der Einigung mit Paramount Signalwirkung für eine Lösung im Streit zwischen Kirch Media und dem US-Filmstudio Universal zu. Universal fordert von dem deutschen Unternehmen rund 500 Mill. Dollar.

Eine gütliche Einigung mit Universal gilt als Voraussetzung, dass wie geplant weitere Anteile an der Pro Sieben Sat1 Media AG an den US-Medienunternehmer Haim Saban verkauft werden können. Saban, der bereits 36 Prozent an der Fersehgesellschaft hält, soll zusätzlich 16,5 Prozent an der Pro Sieben Sat 1 Media von einer weiteren insolventen Kirch-Gesellschaft, der Taurus TV, übernehmen. Universal ist Gläubiger von Taurus TV.

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