Silber-Anzüge sind zu teuer
Skispringen wird spannender

Ein neuer Modus soll die Mannschafts-Wettbewerbe im Skispringen attraktiver machen. Bereits am Samstag testet der Internationale Skiverband (FIS) die veränderten Regelung beim Sommer-Grand-Prix.

HB/dpa RUST. Mit neuen Regeln will der Internationale Ski-Verband schon beim Sommer-Grand-Prix in Hinterzarten das Mannschafts-Springen attraktiver macher. Im Finale werden künftig nur noch die besten Teams nach dem ersten Durchgang an den Start gehen. Zudem werden im Finale die letzten Springer jedes Teams entsprechend der Platzierung von Rang 8 bis 1 vom Bakken gehen. "Dadurch wird nun auch der Mannschafts-Wettbewerb erst mit dem letzten Sprung entschieden", erklärte FIS-Renndirektor Walter Hofer am Donnerstag in Rust.

Eine weitere Änderung in der kommenden Saison betrifft die Anzüge, um die es im vergangenen Jahr heftige Diskussionen gab. Die Silber- Anzüge, mit denen die deutsche Mannschaft in Salt Lake City zu Olympia-Gold sprang, werden nicht mehr zugelassen. "Wegen der Chancengleichheit wollten wir einen Einheitsstoff vorschreiben", begründete Hofer die Entscheidung der FIS. Die Herstellung der Silber-Anzüge sei so teuer gewesen, dass sich einige Nationen diese nicht leisten konnten. "Wir versuchen, die Entwicklung neuer Anzüge zu forcieren", erklärte Hofer.

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