Silber für Männer, Bronze für Frauen
Deutsche Schwimmstaffeln mit Medaillen

Erfolgreicher Abschluss der Schwimmwettbewerbe in Athen: Die deutschen Lagenstaffeln schafften es aufs Treppchen. Die Männer gewannen mit neuem Europarekord die Silbermedaille, die Lagenstaffel der Frauen erschwamm sich Bronze.

HB ATHEN. Die beiden deutschen Staffel-Quartetts haben mit einer Silber- und einer Bronzemedaille für einen versöhnlichen Abschluss der Schwimmwettkämpfe gesorgt. Die Lagenstaffel der Männer musste sich in Europarekorsdzeit von 3:33,62 Minuten nur den Amerikanern geschlagen geben, die einen neuen Weltrekord aufstellten.

Die deutschen Schwimmer in der Besetzung Steffen Driessen, Jens Kruppa, Thomas Rupprath und Lars Conrad hatten sich bereits früh im Rennen auf Platz zwei gelegt. Zwischenzeitlich waren sie zwar von den Japanern auf den dritten Platz verdrängt worden, doch Schlussschwimmer Conrad konnte den Japaner wieder überholen. Es war die insgesamt fünfte deutsche Schwimmmedaille in Athen und die erste Medaille der deutschen Schwimm-Männer überhaupt.

«Ich bin froh, das Vertrauen der Trainer gerechtfertigt zu haben», sagte Rückschwimmer Steffen Driessen, der den Anfang gemacht hatte. Hochzufrieden war auch Brustschwimmer Jens Kruppa. Er hatte zuvor als möglicher Schwachpunkt des Quartetts gegolten und schwamm dann die schnellste Staffelzeit seiner DSV-Karriere. Vorweg schwammen die US-Amerikaner unbedrängt. Mit 3:30,68 Minuten unterboten sie die alte Weltbestzeit deutlich.

Zuvor hatte die deutsche Lagen-Staffel der Frauen zum Abschluss der olympischen Schwimmwettkämpfe eine Bronzemedaille gewonnen. Es siegten die Australierinnen in neuer Weltrekordzeit von 3:57,32 Minuten vor den USA. In der Besetzung Antje Buschschulte, Sarah Poewe, Franziska van Almsick und Daniela Götz verbesserten die deutschen Frauen den Europarekord auf 4:00,72 Minuten. Das Quartett lag von Beginn an auf einem Medaillenrang, konnte aber die führenden Lagenstaffeln der Welt aus Australien und den USA nicht halten. Es war die vierte Medaille für den Deutschen Schwimm-Verband.

Die Australierinnen übertrumpften dabei auf der dritten Bahn die favorisierten US-Amerikanerinnen. Weltrekordlerin Henry brachte den Sieg auf der abschließenden Freistilstaffel nach Hause.

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