Silberscheiben verdrängen das Videoband
Software brennt Videoaufnahmen auf eine DVD-Scheibe

Videos auf DVD zu brennen war bisher eine Herausforderung für Spezialisten, die das nötige Fachwissen besitzen. Neue Softwarepakete unterstützen jetzt auch den geübten Laien bei dieser Herausforderung.

hiz DÜSSELDORF. Der Messeauftritt oder die Firmenfeier auf Video aufgenommen verstaubt nur allzu oft in den Regalen der PR-Abteilung, weil die ungeschnittene Version meist langatmig und weder unterhaltend noch informativ ist. Mit Softwarepaketen wie Pinnacle Studio, VideoStudio von Ulead oder Cinematic von Roxio werden auch unerfahrenen Filmern Werkzeuge an die Hand gegeben, mit denen sie aus dem Rohmaterial kleine Filme zusammenstellen können.

Praktisch: Die automatische Szenenerkennung zerlegt Filmsequenzen in einzelne Teile. Um Filme bearbeiten zu können, müssen sie jedoch zunächst in den Rechner gelangen. Ist das Rohmaterial mit einer digitalen Videokamera aufgenommen worden, ist das relativ einfach. Kommunikations-Schnittstellen wie Fire-Wire oder IEEE1384 sind in vielen neuen Rechnern serienmäßig eingebaut. Wenn nicht, lassen sich die Rechner mit einer preisgünstigen Karte erweitern. An dieses Interface wird die Kamera angeschlossen und über die Schnittsoftware bedient. Analoge Videos von VHS oder Video8 müssen zunächst digitalisiert werden. Dazu wird üblicherweise eine TV-Karte mit Video- Eingang verwendet. Dabei tritt allerdings ein erheblicher Qualitätsverlust auf. Karten, die professionelle Qualität liefern, sind allerdings relativ teuer.

Ist der Messeauftritt oder die Produktpräsentation zusammengeschnitten, muss es für die Präsentation vorbereitet werden. Dazu bietet es sich an, den Film auf DVD oder CD zu brennen. Die Preise für DVD-Spieler liegen mittlerweile unter denen herkömmlicher VHS-Recorder. Da DVD-Brenner aber noch recht teuer sind und CD-Brenner bei fast allen neueren Rechnern zur Standardausrüstung gehören, bietet sich an, das Ergebnis als Video-CD (VCD) oder SuperVideo-CD (SVCD) zu brennen.

Unterstützung bieten hier Softwarepakete wie VideoWave von Roxio oder DVD Movie-Factory von Ulead. Diese Programme übernehmen die Aufgabe, das Video in das entsprechende MPEG-Format zu konvertieren. Sie erstellen außerdem die notwendigen Steuerfiles. Das Ergebnis kann dann im Rechner oder über handelsübliche DVD- Rekorder abgespielt werden.

Auch Videos im AVI, Quicktime oder MPEG-4 können nachträglich auf DVD oder CD gebrannt werden. Dazu hat Roxio die Software Videopack 5 entwickelt. Das Programm ist zwar mit rund 500 Euro recht teuer, bietet aber alle Werkzeuge zum Konvertieren und Brennen von Filmen.

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