Sinkende Geschäftstätigkeit
Rekordrückgänge im deutschen Baugeschäft

Die deutsche Bauwirtschaft verzeichnet im November den höchsten Rückgang der Geschäftstätigkeit seit Umfragebeginn im September 1999. In allen drei Bausektoren (Wohnungsbau, Gewerblicher Bau, Tiefbau) wurden rapide Abfälle der Geschäftstätigkeit beobachtet, teilte die Forschungsgruppe NTC, die den Index erhebt, am Dienstag in London mit.

Reuters LONDON. Der Bau-Index fiel im November auf saisonbereinigte 34,2 Punkte von 40,9 Punkten im Oktober ab und bewegt sich somit weiter deutlich unter der 50-Punkte-Marke, ab der ein Wachstum einsetzt. Der Wohnungsbau zeigte - wie schon in den vergangenen Monaten - das stärkste Abwärtstempo, das sich zudem auf den höchsten Wert seit Januar 2002 beschleunigte. Die beiden anderen Sektoren verzeichneten die höchsten Rückgänge seit Umfragebeginn.

Die befragten Unternehmen machten die Schwäche der deutschen Wirtschaft und die verhaltenen öffentlichen Bauinvestitionen für die ausbleibenden Neuaufträge verantwortlich. Das sinkende Auftragsvolumen führte zu einem weiteren Arbeitsplatzabbau im Baugewerbe, so dass der Beschäftigten-Index auf den niedrigsten Wert in der Umfragegeschichte abfiel.

Der künftigen Geschäftsentwicklung blicken die befragten Unternehmen zunehmend skeptischer entgegen: "Gut 60 Prozent des Umfragepanels erwarteten eine in Jahresfrist geringere Geschäftstätigkeit. Hauptgründe für die mangelnde Zuversicht seien Bedenken gegenüber Investitionen der öffentlichen Hand und die schwachen Konjukturaussichten.

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