Sinkende Umsätze
Stinnes verlegt Zentrale nach Berlin

Der Mülheimer Logistikkonzern Stinnes verlegt seine Unternehmenszentrale nach der Übernahme durch die Deutsche Bahn nach Berlin. Das kündigte Stinnes am Mittwoch an. Mitte 2003 werde die Arbeit in der Hauptstadt aufgenommen.

HB/dpa MÜLHEIM/RUHR. Für die ersten neun Monate des laufenden Jahres lag das Konzern- Betriebsergebnis als Folge von Sondereffekten mit 145 Millionen Euro um 23 Prozent unter dem Vorjahreswert. Bereinigt um Effekte wie Rückstellungen in Höhe von 69 Millionen Euro für Aktienoptionen der Führungskräfte, erhöhte sich das Konzern-Betriebsergebnis dagegen um 19 Prozent. Der Umsatz ging um sechs Prozent auf 8,8 Milliarden Euro zurück.

Nach einer außerordentlichen Hauptversammlung, die voraussichtlich im Februar 2003 stattfindet, werde bis Ende März der formelle Abschluss der Integration von Stinnes in den Deutsche-Bahn-Konzern erwartet. Derzeit halte die Deutsche Bahn nach Ablauf der Übernahmefristen einen Anteil von 99,71 Prozent der Stinnes-Aktien. Zum Erwerb der restlichen Anteile werde nun ein so genanntes Squeeze- out-Verfahren zur Abfindung der verbliebenen Aktionäre eingeleitet.

Stinnes soll Führungsgesellschaft für alle Gütertransport- und Logistikaktivitäten der Bahn werden. Unter dem Dach des Unternehmens sollen künftig die Schenker AG, die DB Cargo AG und die Railion - Gesellschaften sowie weitere Vertriebseinheiten angesiedelt und zentral geführt werden.

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