Sinkender Umsatz und höherer Verlust
ACG spürt noch keine Erholung

Der Wiesbadener Chip- und Chipkarten-Händler ACG ist wegen des anhaltenden Margendrucks in der Branche mit sinkenden Umsätzen und einem höheren Verlust nach Steuern in das neue Jahr gestartet.

Reuters WIESBADEN. "Von einer Erholung der Märkte kann immer noch nicht ausgegangen werden. Der Halbleitermarkt ist nach wie vor schwierig", erläuterte Vorstandschef Cornelius Boersch am Mittwoch die Perspektiven. Mit dem Verkauf von weiteren Bereichen, die nicht zum Kerngeschäft gehörten, wolle sich ACG konsequent auf den Handel mit Halbleitern, Chipkarten und anderen Komponenten konzentrieren. Ziel sei es, im Gesamtjahr trotz des schwierigen Marktumfelds einen operativen Gewinn zu erzielen, hieß es in der Mitteilung.

In den ersten drei Monaten ging der Umsatz des im Prime Standard gelisteten Unternehmens um knapp sieben Prozent auf 63 Mill. ? zurück. Das operative Ergebnis (Ebit) sei auf 226 000 ? von 976 000 ? im Vorjahresquartal gesunken. Nach Steuern wies das Unternehmen mit 192 000 (114 000) Euro weiter Verluste aus. Die Nachfrage nach elektronischen Komponenten sei mengen- und preismäßig im ersten Quartal auf niedrigem Niveau geblieben, hieß es zur Begründung. Der Druck auf die Margen sei weiter erheblich.

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