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Sinner-Schrader: Aktionäre billigen Netmatic-Übernahme

Reuters HAMBURG. Der Internet-Dienstleister Sinner-Schrader AG kann den E-Commerce-Spezialisten Netmatic wie geplant übernehmen. Die Aktionäre stimmten dem Zukauf nach Angaben des Unternehmens auf ihrer Hauptversammlung in Hamburg am Dienstag mit 99,9-prozentiger Mehrheit zu. Der Gesamtpreis für den Erwerb werde von Umsatz und Ergebnis der Netmatic Internet/Intranet Solutions GmbH im Geschäftsjahr 2000 abhängen, teilte Sinner-Schrader weiter mit. Eine erste Rate von drei Mill. DM in bar und 437 000 SinnerSchrader-Aktien sei nach der erfolgten Zustimmung durch die Hauptversammlung fällig.

Die drei Gründer von Netmatic hätten sich mit der Übernahme verpflichtet, mindestens bis Ende 2003 bei SinnerSchrader tätig zu sein, teilte das Hamburger Unternehmen weiter mit. Mit der Verstärkung seiner IT-Kompetenzen schaffe sich SinnerSchrader eine wichtige Voraussetzung für die Internationalisierung.

Die in Hamburg und Denver in den USA ansässig Netmatic rechnet nach früheren Angaben für das auslaufende Geschäftsjahr mit einem Umsatz von rund zehn Mill. DM. Die 53 Mitarbeiter umfassende Gesellschaft arbeitet unter anderem für den Mobilfunkanbieter T-Mobile, den Touristikkonzern TUI sowie das Medienunternehmen Kirch Media.

Die Sinner-Schrader-Aktionäre stimmten den weiteren Angaben zufolge außerdem einer Kapitalerhöhung um 375 000 Euro zu, die für neue Mitarbeiter-Optionen vergesehen seien.

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