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Sinnerschrader will mit dem Erfolg der Kunden wachsen

jgo DÜSSELDORF. Mit der Unternehmensgröße der Agentur Sinnerschrader aus Hamburg hadern Analysten seit geraumer Zeit. Viele meinen, das Unternehmen mit seinen 270 Mitarbeitern sei zu klein, um selbstständig zu bestehen. Wenig zu deuteln gab es dagegen bislang an den Zahlen. Die kleine Agentur aus Hamburg macht seit Jahren Gewinn. Allerdings hat auch Sinnerschrader mit nachlassenden Aufträgen und starkem Preisdruck durch das große Angebot an Dienstleistern zu kämpfen. Unternehmenssprecher Mark Pohlmann sieht indes einen "Silberstreif am Horizont". Zum Ende des Geschäftsjahres soll sich die Gewinnspanne wieder verbessern.

Dabei setzt das Unternehmen vor allem auf Kunden aus der Old Economy. Als Referenzaufträge gelten die Internet-Auftritte "Maxblue" und " Tchibo ". Das Finanzportal der Deutschen Bank24 ist auch in Spanien online gegangen, Italien steht als nächstes Land bevor. "Die Herausforderung lag darin, gleichzeitig Anfänger und versierte Nutzer anzusprechen, vom Greenhorn bis zu Greenspan", sagt Pohlmann. Idealerweise erweist sich ein Auftritt als so erfolgreich, dass er auch in weitere Länder übersetzt wird. "Wir wachsen mit unseren Kunden", umreißt Pohlmann die Strategie. Auch Tchibo.de ist ein Musterbeispiel, das die Agentur gerne anführt. In dieser Woche ging der Shop auch in Österreich an den Start. Weitere internationale Ableger seien in Arbeit. Keine Angaben will das Unternehmen über das größte laufende Projekt machen. Impulse erhoffe sich Sinnerschrader von neuen Breitbanddiensten, für das eine eigene Streaming-Software entwickelt worden sei, sagt Pohlmann.

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