Sintflutartige Regenfälle
Zahlreiche Tote bei Überschwemmungen in China

Die Zahl der Toten durch die schweren Unwetter und Überschwemmungen in China könnte nach Befürchtungen schon auf mehr als 600 gestiegen sein.

dpa PEKING. Während chinesische Medien und Behörden bis Dienstag 326 Tote berichtet haben, zitierte die Tageszeitung "China Daily" den Gouverneur der schwer betroffenen Nordwestprovinz Shaanxi, Jia Zhibang: "Etwa 300 Menschen sind weiterhin vermisst, und es wird nicht erwartet, dass sie lebend gefunden werden."

Auf dpa-Nachfrage wollte die Provinzregierung die Äußerungen nicht bestätigen. Ein Sprecher gab die Zahl der Vermissten in Shaanxi mit 304 an. "Ob sie tot sind oder noch leben, können wir nicht sagen." Offiziell sind nach seinen Angaben 151 Tote in der Provinz registriert. Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua zitierte den Gouverneur auch mit den Worten, die Gefahr, dass eine Epidemie ausbrechen könnte, sei noch nicht gebannt. Bislang habe ein Ausbruch schwerer Krankheiten aber vermieden werden können.

Neue sintflutartige Regenfälle haben in Südchina in der Provinz Fujian neue schwere Überschwemmungen ausgelöst. Erdrutsche blockierten Zugverbindungen. Vizeministerpräsident Wen Jiabao forderte die Behörden bei einem Krisentreffen in Peking auf, die Hochwasserlage genau zu beobachten, Hilfsgüter zu lagern und ausreichend Material zum Kampf gegen die Fluten bereit zu legen.

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