Sitz wird Leipzig
Strombörsenfusion für 1. März erwartet

Die geplante Fusion der beiden deutschen Strombörsen Leipzig Power Exchange GmbH (LPX) und Frankfurter European Electricity Exchange AG (EEX) soll nach Angaben eines EEX-Sprechers mit Zustimmung der EEX-Aktionäre am 1. März beschlossen werden.

Reuters FRANKFURT. "Wir erwarten, dass die Gesellschafter der EEX der Fusion zwischen der EEX und der LPX am 1. März zustimmen", sagte EEX-Sprecher Frank Hartmann am Montag. Damit werde der Zusammenschluss rückwirkend zum 1. Januar offiziell, fügte er hinzu. Die Gesellschafter der Leipziger LPX haben der Fusion der Strombörsen bereits am 22. Januar zugestimmt.

Die neu entstehende Strombörse werde den Namen des Frankfurter Handelsplatzes EEX tragen, jedoch in Leipzig sitzen, sagte Hartmann. Die Unternehmensanteile würden zu 57,5 Prozent von den EEX-Eignern und zu 42,5 Prozent von den Gesellschaftern der LPX gehalten. Es werde erwartet, dass die Geschäftsführer von EEX und LPX, Hans Schweickhardt und Carlhans Uhle, die Strombörse in Leipzig gemeinsam leiten.

Die Strombörsen haben ihre Fusionspläne bereits im Oktober vergangenen Jahres bekannt gegeben. Grund für die Zusammenlegung ist Branchenkreisen zufolge die geringe Liquidität an den einzelnen Handelsplätzen. Gegenwärtig werden an LPX und EEX zusammen nur etwa sechs Prozent der jährlichen Stromnachfrage von rund 550 Terrawattstunden gehandelt. Die übrige Nachfrage wird bilateral im so genannten "Over-the-Counter"-Geschäft zwischen Produzenten und Weiterverteilern in eigenen Handelsabteilungen sowie über Handelsplattformen gehandelt.

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