„Sitze auf Vulkan“
Polens Trainer nach WM-K.o. unter Beschuss

Der polnische Nationaltrainer Jerzy Engel schaut nach dem frühen Ausscheiden seiner Mannschaft bei der Fußball- Weltmeisterschaft in eine ungewisse Zukunft.

dpa JEONJU. "Jeder Trainer sitzt auf einem Vulkan", sagte Engel, der sich bewusst ist, dass sein Job nach den Niederlagen gegen Südkorea (0:2) und Portugal (0:4) gefährdet ist. Polnische Zeitungen forderten bereits Engels Entlassung.

"Man muss immer darauf gefasst sein, dass etwas passieren kann", meinte der polnische Nationalcoach, dessen Vetrag 2004 ausläuft. Er klebe nicht an seinem Stuhl, so Engel. Dennoch gehe er davon aus, dass er seine Arbeit fortführen könne. "Ich bin von kompetenten Leute umgeben, die wissen, was wir jetzt zu tun haben", meinte Engel nach der 0:4-Niederlage gegen Portugal. Polen hatte sich zwar als erstes europäisches Team souverän für die WM qualifiziert und war in Gruppe D mit Portugal als Favorit gestartet. Vor dem letzten Spiel gegen die USA am Freitag in Daejeon steht Polen jedoch bei seiner ersten WM- Endrundenteilnahme seit 16 Jahren als Gruppenletzter fest.

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