Sitzladefaktor rückläufig
Lufthansa verzeichnet auch im Februar Passagierzuwachs

Nach einer Steigerung der Fluggastzahlen im Januar hat die Deutsche Lufthansa auch im Februar deutlich mehr Passagiere befördert als im Vorjahresmonat. Das Passagieraufkommen sei im Februar um 8,4 Prozent auf 3,315 Millionen Fluggäste geklettert, teilte die Lufthansa am Dienstag in Frankfurt mit.

Reuters FRANKFURT. Für die ersten beiden Monate des laufenden Jahres ergebe sich sogar ein Anstieg von 10,5 Prozent auf 6,698 Millionen Passagiere.

Die verkauften Sitzkilometer nahmen bei der größten deutschen Fluglinie um 7 Prozent auf 6,378 Milliarden zu. Die im Sitzladefaktor gemessene Auslastung sei dagegen um 2,5 Prozentpunkte auf 70,2 Prozent zurückgegangen, hieß es weiter. Angesichts der Tatsache, dass der Konzern das Angebot um 10,7 Prozent aufgestockt habe, sei aber nach wie vor ein hoher Wert erreicht worden. Als Begründung für den rückläufigen Sitzladefaktor nannte die Lufthansa zudem die Irakkrise und die Wirtschaftsflaute.

Das Frachtaufkommen, das als wichtiger Frühindikator für die konjunkturelle Entwicklung gilt, verringerte sich den Angaben zufolge um 1,4 Prozent auf 125 000 Tonnen. Insgesamt - also in den Bereichen Passage und Fracht - habe die Auslastung im Februar bei 68,8 Prozent gelegen und damit um 2,3 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert.

Die Lufthansa-Aktie notierte am Nachmittag mit 7,07 Euro nahezu unverändert, während der Deutsche Aktienindex Dax zur gleichen Zeit um 0,5 Prozent schwächer tendierte.

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