Sitzstreiks auf Zufahrtsstraßen nach Davos: Globalisierungskritiker planen Blockaden

Sitzstreiks auf Zufahrtsstraßen nach Davos
Globalisierungskritiker planen Blockaden

Zu Beginn des Weltwirtschaftsforums wollen Globalisierungskritiker die Zufahrtsstraßen nach Davos blockieren. In dem Wintersportort selbst sind Demonstrationen verboten.

HB BERN. Geplant sind Aktionen auf dem Weg vom Flughafen Zürich nach Davos mit Straßenfesten, Fußballspielen oder Musik, wurden die Veranstalter am Montag in den Schweizer Medien zitiert. Bis zum Sonntag tagen unter großen Sicherheitsvorkehrungen in Davos über 2000 Führungskräfte aus Politik und Wirtschaft. Die einzige bewilligte Kundgebung kann in dem eine Autostunde entfernten Chur stattfinden. An dem Treffen unter dem Motto "Partnerschaft für Wachstum und Sicherheit" wird auch der amerikanische Vizepräsident Dick Cheney teilnehmen, wie am Montag bestätigt wurde. Er gehört zu den "Überraschungsgästen", die die WEF-Organisatoren um den Gründer Klaus Schwab außerhalb der offiziellen Teilnehmerlisten angekündigt haben.

Am Flughafen Zürich wird ab Mittwoch mit rund 600 zusätzlichen Flügen gerechnet, da zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft mit Privatflugzeugen anreisen. Die Gäste werden dann zum Teil mit Hubschraubern nach Davos gebracht, wie die Flughafenleitung am Montag erklärte. Je nach diplomatischem Status und nach Witterungsverhältnissen könnten Maschinen auch während der eigentlichen Sperrzeit für den Flugbetrieb landen oder starten, hieß es.

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