Sitzung etwas höher beendet
Börse Tokio zeichnet uneinheitliches Bild

Die Börse Tokio hat am Freitag etwas höher geschlossen. Händler berichteten über eine uneinheitliche Sitzung mit saisonal bedingt dünnen Umsätzen. Versorgungswerte verzeichneten Kursgewinne. Dagegen litten Technologiewerte unter Gewinnmitnahmen.

Reuters TOKIO. Positionsbereinigungen vor dem Jahresende hätten zudem das Geschäft mitbestimmt. Der technologielastige, 225 führende Werte umfassende Nikkei-Index stieg leicht um 0,16 Prozent oder 13,95 Zähler auf 8714,05 und der kapitalgewichtete Topix-Index legte 0,75 Prozent oder 6,29 Zähler zu auf 849,25 Punkte.

Freitag war der letzte ganze Handelstag in Tokio. Am Montag findet ein verkürzter Handel statt. Danach ist die Börse bis am 6. Januar geschlossen. Die Börse Tokio dürfte auch 2002 und damit zum dritten Jahr hintereinander mit Verlusten schliessen.

"Die Händler wollten vor der grossen Pause Gewinne in Technologiewerten einfahren. Und der Fall des Dollars unter 120 Yen hat den Druck auf Exporteure noch verstärkt", sagte Masayoshi Yano von Tokai Tokyo Securities. "Aber der Markt hat leichte Unterstützung erfahren durch Käufe von Pensionsfonds und einem wachsenden Appetit der Investoren auf Aktien mit hohen Dividendenrenditen", sagte er.

Grössere Gewinne erzielten daher vor allem Versorgungswerte wie Tokyo Electric Power oder Kansai Electric Power , die über zwei Prozent zulegten. Versorgungswerte gelten auch als sicherer als Technologie- oder Exprtwerte, die anfälliger seien auf die Schwünge der Weltkonjunktur.

Technologiewerte wie Tokyo Electron , der weltweit zweitgrösste Halbleiterausstatter, sanken rund drei Prozent, nachdem sie zuvor in der Woche insgesamt zehn Prozent gewonnen hatten. Auch die Aktie des Herstellers von elektronischen Komponenten, Kyocera Corp verbilligten sich um ein Prozent.

Uneinheitlich waren die Banken. Während UFJ Holdings , die kleinste der vier Megabanken fester waren, gaben die Aktien von Mizuho Holdings , der weltgrössten Bank nach der Bilanzsumme, ein Prozent nach. Daten, wonach die japanische Industrieproduktion im November 2,2 Prozent gefallen war, habe der Markt mit einem Achselzucken quittiert. Die Zahl war schlechter als erwartet. Duchschnittlich war ein Rückgang um 0,4 Prozent prognostiziert worden.

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