Skepsis gegenüber dem gesamten Stahlsektor
UBS Warburg stuft Thyssen-Krupp herunter

Wie das Bankhaus am Freitag mitteilte, laute die Einstufung für den Thyssen-Krupp-Anteilsschein nun "Halten" nach bislang "Kaufen". Die Analysten begründeten ihre Entscheidung mit wachsenden Befürchtungen, auf dem Stahlmarkt baue sich überschüssiges Angebot auf.

rtr FRANKFURT. Die Investmentbank UBS Warburg hat im Rahmen einer Herabstufung einiger europäischer Stahlkonzerne ihre Bewertung für die Aktien von Thyssen-Krupp gesenkt. Wie das Bankhaus am Freitag mitteilte, laute die Einstufung für den Thyssen-Krupp-Anteilsschein nun "Halten" nach bislang "Kaufen". Die Analysten begründeten ihre Entscheidung mit wachsenden Befürchtungen, auf dem Stahlmarkt baue sich überschüssiges Angebot auf. "Wir glauben, dass auch bei einem gleich bleibend stabilen Zustand der Wirtschaft momentan ein Angebotsüberschuss besteht", sagte Stahlanalyst Yasuhiro Yamaguchi. Die Lagerbestände bei europäischen Stahlunternehmen würden derzeit zehn Prozent über dem Normalwert liegen. Nach Einschätzung des Experten sollte die weltweite Produktion von 70 Mill. Tonnen Stahl pro Monat um fünf Prozent reduziert werden.

UBS Warburg hatte zuvor den gesamten Stahlsektor auf "Neutral" von zuvor "Übergewichten" mit der Begründung herunter gestuft, er habe sich in jüngster Zeit bereits gut entwickelt.

Thyssen-Krupp lagen am im Handelsverlauf mit 2,48 Zähler im Minus bei 16,92 Euro.

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