Skeptisch bezüglich Synergieeffekten
Merrill Lynch rät Chemiekonzernen von Rhodia-Übernahme ab

Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat in einer am Montag vorgelegten Studie von einer Übernahme des französischen Chemiekonzerns Rhodia abgeraten. Die beiden Interessenten BASF und der niederländischen DSM-Konzern böten zuviel für das verlustträchtige Chemie-Unternehmen.

dpa-afx LONDON. Ein Erfolg im Übernahmepoker würde bei beiden Unternehmen den Gewinn je Aktie verwässern, stellte Owen Dwyer in London fest. Mit Skepsis betrachtete er zudem die Hoffnung von DSM, rund 450 Mill. € durch Synergieeffekte einsparen zu können. Der wichtigste Geschäftsbereich von Rhodia sei für BASF und für DSM das Feinchemiegeschäft. Jedoch werde damit nur rund 7 % des Umsatzes erzielt. Die übrigen Geschäftsbereiche seien jedoch wenig attraktiv.

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