Skigebiet am Berg Hermon geschlossen
Jerusalem eingeschneit

Ein unerwartet heftiger Wintereinbruch mit starken Schneefällen und stundenlangen, schweren Wolkenbrüchen hat am Dienstag das öffentliche Leben in Teilen Israels und im Libanon zum Erliegen gebracht. Auch die Städte im palästinensischen Westjordanland lagen schon am Morgen unter einer dichten Schneedecke.

HB/dpa JERUSALEM/BEIRUT. In Jerusalem und der Umgebung brach der Verkehr völlig zusammen. Sämtliche Zufahrtstraßen zu der biblischen Stadt mussten am Morgen gesperrt werden. Alle Schulen, Universitäten und öffentliche Einrichtungen blieben geschlossen, nachdem die engen Straßen bei mehr als 20 Zentimeter Neuschnee unbefahrbar geworden waren.

Die Jerusalemer wurden aufgerufen, zu Hause zu bleiben und nicht mit dem Auto zu fahren, um die Straßen für Notfallfahrzeuge frei zu halten. Auch im weitgehend von Israel wiederbesetzten Westjordanland war das öffentliche Leben vollständig paralysiert.

Die von Israel annektierten syrischen Golan-Höhen liegen inzwischen zum Teil unter einer Meter hohen Schneedecke. Das Skigebiet am Berg Hermon musste geschlossen werden. Dort liegen auf dem Gipfel über fünf Meter Schnee. Nach den seit mehreren Tagen anhaltenden, Wolkenbruch artigen Regenfällen im Norden sind mehrere Flüsse über die Ufer getreten. Experten schätzen den Schaden für die israelische Landwirtschaft auf umgerechnet mehrere Millionen Euro.

Im Nachbarland Libanon sind nach Schneestürmen zahlreiche Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten. Schneemassen blockieren sämtliche Straßen, die mehr als 500 Meter über dem Meeresspiegel liegen. Schulen und öffentliche Gebäude blieben auch hier geschlossen.

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