Skisprung wegen Wind, Hagel und Schneefall auf Januar verschoben
Ein Skisprung-Wettbewerb bereits abgesagt

In Titisee-Neustadt hat starker Wind für die Absage zumindest eines der zwei am Sonntag geplanten Weltcup-Skispringen gesorgt.

HB BERLIN. In Titisee-Neustadt hat starker Wind für die Absage zumindest eines der zwei am Sonntag geplanten Weltcup-Skispringen zur Folge gehabt. Nach Dauerregen in der Nacht, heftigem Hagel und Schneefall wurde am Mittag die für 13.45 Uhr angesetzte Weltcup-Konkurrenz definitiv gestrichen. Sie kann frühestens im Januar an einem anderen Ort nachgeholt werden.

Die Organisatoren werden versuchen, ab 14.00 Uhr den am Samstag abgesetzten Weltcup nachzuholen. Dafür hatten sich der am Freitag mit einem 140-Meter-Sprung in der Selektion siegreiche Sven Hannawald (Hinterzarten) und 49 weitere Springer, darunter acht Aktive des Deutschen Skiverbandes (DSV), qualifiziert.

«Wir hatten eigentlich gehofft, dass der Wind etwa 11.00 Uhr nachlässt. Das aber war nicht der Fall. Unter diesen Bedingungen konnte wir kein Springen durchführen», sagte der verantwortliche Renndirektor des Internationalen Skiverbandes FIS, Walter Hofer, während die Windfahnen am Hang der Hochfirstschanze waagerecht wedelten. «Wir haben uns entschlossen, um 13.00 Uhr einen neuen Probedurchgang zu versuchen.» Die Wetterprognose versprach zwar eine Abkühlung, aber weiter böigen Wind für den Nachmittag.

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