Slowenen am längsten im Land
Ausländeranteil in Deutschland unverändert

Die Zahl der Ausländer in Deutschland ist mit 7,34 Millionen im vergangenen Jahr annähernd konstant geblieben. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes entspricht dies einem Ausländeranteil von 8,9 Prozent. Zwei Drittel der Ausländer lebten bereits länger als acht Jahre in der Bundesrepublik und erfüllten damit eine wichtige Bedingung für die deutsche Staatsbürgerschaft, teilten die Statistiker am Donnerstag in Wiesbaden mit.

HB/dpa WIESBADEN. Ein Drittel lebe sogar schon länger als 20 Jahre in Deutschland. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug Ende vergangenen Jahres 15,6 Jahre. Mit durchschnittlich 25,5 Jahren seien die Slowenen am längsten im Land, vor den Spaniern mit 24,3 Jahren und den Österreichern mit 22,7 Jahren.

Größte Gruppe unter den 7,34 Millionen (2001: 7,32 Mio) Ausländern seien mit 1,91 Millionen oder 26,1 Prozent die Türken, gefolgt von Italienern (8,3 Prozent) und Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien (8,1 Prozent). Größere Gruppen kämen auch aus Griechenland und Polen. Knapp 80 Prozent der in Deutschland lebenden Ausländer besitzt laut Bundesamt die Staatsangehörigkeit eines europäischen Staates, ein Viertel die eines Mitgliedstaates der Europäischen Union. Jeder fünfte von den Statistikern erfasste Ausländer wurde in Deutschland geboren, unter den Türken sogar mehr als jeder Dritte. Bei den Italienern seien es 28,6 Prozent, bei den Griechen 26,7 Prozent.

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