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SMS bekommt Konkurrenz

Schon wieder eine schlechte Nachricht für die Mobilfunkfirmen. SMS, die Kurznachrichten per Handy, bekommt Konkurrenz.

DÜSSELDORF. Denn nun kann der auf dem PC beliebte Instant Messenger auch auf dem Handy installiert werden. Jamba, ein Internetportal über das Handyspiele und bunte Bildchen für das Telefondisplay vertrieben werden, bietet das kleine Kommunikationsprogramm nun zum Download im Internet an: Mit dem Handy die Internetseite des Anbieters anwählen, auf die Software klicken und schon wird das Programm übertragen und installiert.

Der Clou: Mit der Software können nicht nur Informationen zwischen den Mobiltelefonen ausgetauscht werden, sondern auch zwischen PC und Handy - und umgekehrt. Über die neue schnelle Übertragungstechnik im Mobilfunk (GPRS) landen die Nachrichten wie bei SMS direkt auf dem Mobiltelefon. Informationen können so schnell per Chat ausgetauscht werden. Und der Preis für den Plausch über die mobile Datenleitung macht nur noch rund ein Zehntel einer SMS aus. Berechnet werden nur die GPRS-Übertragungskosten und eine monatliche Grundgebühr von 99 Cent für die Software.

Nützlich ist vor allem, dass das Programm, das bereits auf vielen Computern installiert ist, über eine so genannte Buddy-Liste anzeigt, ob der Kollege oder Freund gerade online ist. Und das gilt nun auch für das Mobiltelefon. Zwar funktioniert das Programm zurzeit nur mit bestimmten Siemens-Handys. Doch schon bald sollen auch Mobiltelefone anderer Hersteller die Software unterstützen. Spätestens dann ist zu erwarten, dass die SMS-Einnahmen der Netzbetreiber schnell in den Keller gehen.

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