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Snow: Dollar-Rückgang nicht alarmierend

Der jüngste Dollar-Kursrückgang hat sich nach Ansicht von US-Finanzminister John Snow in Form einer geordneten Anpassung vollzogen und gibt keinen Anlass zur Sorge.

Reuters WASHINGTON. Snow wiederholte am Mittwochabend (Ortszeit) in Washington im Fernsehsender PBS zugleich seine Position, eine Politik des starken Dollar verfolgen zu wollen. Über die Wechselkurspolitik gebe es auch keine Differenzen zwischen dem Präsidialamt und seinem Haus, erklärte Snow in dem Interview weiter. "Der Präsident und ich liegen genau auf derselben Wellenlänge. Ich unterstütze was er sagt. Er unterstützt was ich sage." Der Wechselkurs des Dollar werde im Übrigen am besten von den Märkten bestimmt, sagte Snow weiter. Der Dollarkursrückgang sei kein Grund alarmiert zu sein.

Snows Äußerungen belasteten am Donnerstagmorgen den Dollar an den asiatischen Märkten kaum. Die US-Devise tendierte in engen Grenzen. Der Dollar wurde nach den Snow-Äußerungen mit 117,73/81 Yen genannt nach letzten Kursen in New York von 117,73/81. Der Euro notierte mit 1,1752/56 Dollar praktisch unverändert zum New Yorker Niveau von 1,1752/58 Dollar. Die Märkte warteten auf die Daten zu den US-Einzelhandelsumsätzen für Mai (14.30 Uhr MESZ), die Aufschlüsse über die konjunkturelle Entwicklung geben sollen.

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