Snow redet Euro stark
Schwacher Dollar verleiht Gold weiter Auftrieb

Der erneut schwache Dollar hat Gold zum Wochenauftakt im europäischen Geschäft weiter unterstützt und dem Edelmetall auf ein frisches Zwei-Monate-Hoch verholfen.

Reuters LONDON. Der schwächere Dollar macht das in der US-Devise denominierte Metall für nicht in Dollar rechnende Anleger attraktiver. Auch die leichteren Aktienmärkte und die unsicheren konjunkturellen Aussichten sprächen für das gelbe Metall, hiess es in einem Marktkommentar.

Der Dollar fiel gegenüber dem Euro im Verlauf auf den niedrigsten Stand seit über vier Jahren, nachdem US-Finanzminister John Snow in einem Interview gesagt hatte, ein schwacher Dollar würde Exporte aus den USA helfen.

Die Feinunze Gold kostete zuletzt 349,55/350,25 Dollar nach einem Handelshoch von 351,95 Dollar und 348,30/349,10 Dollar zum Wochenschluss in New York. Das zweite Londoner Fixing lautete auf 351,10 Dollar nach 350,35 Dollar am Vormittag und 347,90 Dollar am Freitagnachmittag.

Ein Edelmetall-Experte sagte: "Ich denke, dass Gold über die kommende Woche weiter ansteigen wird und die Marke von 365 Dollar testen könnte, wobei zwischen 349 und 352 Dollar wegen Gewinnmitnahmen ein starker Widerstand auftreten dürfte".

Silber stieg auf 4,79/4,81 von 4,77/4,79 Dollar am Freitag in New York. Platin legte auf 656/661 von 642/647 Dollar zu und Palladium wurde mit 157/162 Dollar angeschrieben nach 152/157 Dollar.

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