Snowboarding
Fuß ohne Freiraum



Bevor sich der angehende Schneebrettfahrer in die Berge aufmacht und die Hänge hinunterschwingt, sollte er sich beim Kauf der Ausrüstung gründlich beraten lassen, sagt Lutz Graß. "Das Wichtigste ist selbstverständlich das Brett", sagt Graß. Für den Anfänger sei ein relativ kurzes und weiches Allmountainboard geeignet, da es einfacher zu lenken sei. In der Länge muss es etwa bis zum Kinn reichen. Gute Einsteiger- Snowboards gibt es inklusive Schalenbindung ab 380 Euro. Die Bindung solle unbedingt nach dem Schuh gekauft werden, da dieser richtig sitzen muss.

Noch ein Rat: "Snowboarder sollten darauf achten, dass der Schuh eng anliegt und der Fuß darin nicht zu viel Freiraum hat, damit man eine bessere Kontrolle über sein Brett hat." Graß empfiehlt Softboots: "Die sind gemütlicher, und der Snowboarder steht darin besser." Mit 150 Euro könne der Einsteiger beim Kauf guter Boots rechnen. Teurer werde es bei Snowboardjacke und-hose, "die nur etwas bringen, wenn sie atmungsaktiv und wasserabweisend sind. Ansonsten wird einem nass und kalt, und das Fahren macht keinen Spaß", warnt Snowboardspezialist Graß.

Um das zu vermeiden, lohne es sich, bis zu 500 Euro pro Einzelteil auszugeben. Skifahrer können sich das Geld allerdings sparen, denn die Skiausrüstung taugt auch auf dem Brett - fürs Erste. Auch die Ski-Brille muss nicht weggeschmissen werden: Doppelglas und UV-Schutz sind hier angesagt und ab 60 Euro zu haben. Lediglich die Ski-Handschuhe reichen zum Snowboarden nicht aus. Sie seien nicht robust genug für die Schneebrettfahrer, sagt Graß. Sie können es im Büro ja einmal testen.



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