So schützen Sie sich
Tipps und Tricks zum Schutz vor Handy-Abzockern

"Das oberste Gebot heißt einfach: aufpassen, aufpassen, aufpassen", sagt Hans-Joachim Kruse, Vorsitzender der "Freiwilligen Selbstkontrolle der Telefonmehrwertdienste". Nur so könnten sich Verbraucher wirksam vor unseriösen Handy-Maschen schützen.

kel DÜSSELDORF. Wer sich an ein paar einfache Regeln hält, wird mit dem Erhalt der Telefonrechnung sicher keine bösen Überraschungen erleben:

  • Vor jedem Rückruf sollten Sie genau hinschauen, ob es sich nicht um eine 0190-Nummer handelt. Trickreiche Anbieter tarnen diese nämlich einfach mit einer internationalen Vorwahl. Die Nummer beginnt dann z.B. mit +49190 anstatt der gewöhnlichen 0190.
  • Falls man Sie etwa per SMS auffordert, eine internationale Nummer anzurufen, sollten Sie besonders misstrauisch sein. Wenn Sie den Absender nicht kennen: Finger weg
  • Wollen Sie eine 0190-Nummer anrufen, sollten Sie das nicht per Handy tun. Vom Festnetz aus ist es billiger. Außerdem ist es wichtig, sich vorher über die Kosten zu informieren. Es gibt bei 0190-Nummern keine Preisobergrenze.
  • Unterliegen Sie nicht dem Irrtum, kurze Nummern seien billiger. Immer häufiger legen die Trickser Wert auf Zahlenkombinationen mit maximal zehn Stellen.
  • Vorsicht ist auch geboten, wenn Sie sich irgendwo registrieren; etwa für einen kostenlosen Internetdienst Ihre Daten können weiter vermittelt werden. Eine Möglichkeit um sich vor unerwünschten SMS zu schützen, ist ein Eintrag in die so genannte Robinsonliste. Dies soll dem Empfänger (zumindest teilweise) unerwünschte Werbe- und Rundsendungen ersparen.
  • Wer mit 0190-Nummern gar nichts zu tun haben möchte, kann eine Sperrung beim Netzbetreiber beantragen. Dann lässt sich über diesen Anschluss keine Service-Nummer mehr anrufen.

"Wichtig ist vor allem, dass sich die neuesten Maschen schnell herum sprechen", sagt Verbraucherjuristin Carola Elbrecht. Das sei bisher die wirksamste Methode, um gegen unseriöse Anbieter vorzugehen. Denn im Nachhinein sei es fast unmöglich, sein Geld zurückzubekommen. Fragen zu diesem Thema beantworten die Verbraucherzentralen oder die Freiwillige Selbstkontrolle der Telefonmehrwertdienste.

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