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Societe Generale verdient deutlich weniger

Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat im zweiten Quartal 2001 unter der Schwäche der weltweiten Aktienmärkte gelitten, die auf die Ergebnisse im Investmentbanking gedrückt hat.

rtr PARIS. Der Reingewinn sei um 15 % gegenüber der Vorjahresperiode auf 641 Mill. ? (Vorjahr: 752 Mill. ?) gesunken, teilte die zweitgrößte Bank Frankreichs am Donnerstag in Paris mit. Im Halbjahr 2001 sei der Reinertrag um 19,4 % auf 1,318 Mrd. ? (1,635 Mrd. ?) zurückgegangen, hieß es weiter.

Zwar hat der Reingewinn im zweiten Quartal 2001 die Erwartungen von Analysten übertroffen, die lediglich 565 Mill. ? prognostiziert hatten. Dagegen lag das Brutto-Betriebsergebnis mit einem Minus von 13 % auf 872 Mill. ? unter den Erwartungen von 915 Mill. ?, ebenso wie die Netto-Bankeinkünfe, die um ein Prozent auf 3,364 Mrd. ? schrumpften.

UBS Warburg-Analyst Nick Dove sagte: Die Zahlen "sind unter den Konsensusschätzungen im operativen Bereich und darüber beim Netto-Ergebnis". Der Grund liege darin, dass das Netto-Ergebnis von Kapitalgewinnen stark nach oben getrieben worden sei. Für die gesunkenen Ergebnisse des Bankkonzerns ist praktisch ausschließlich das Investmentbanking verantwortlich, das unter der Schwäche der Aktienmärkte litt. Das Corporate und Investmentbanking der Soc-Gen habe einen Ertragsrückgang von 35,7 % auf 135 Mill. ? hinnehmen müssen, nachdem das Ergebnis des Geschäftsbereichs Wertschriften und Beratung um 86 % auf 28 Mill. ? abgesackt sei, hieß es weiter.

Die Schwäche im Investmentbereich überschattete die solide Leistung der anderen Geschäftsbereiche. Das Retailbanking legte um 5,3 % auf 297 Mill. ? zu, während der Bereich Asset Management und Private Banking einen Ertrag von 65 Mill. nach 67 Mill. ? im Vorjahresquartal erzielte.

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