Softbank mit Kurssprung
Aktien in Tokio knapp behauptet

Softbank verzeichnet einen Kurssprung. Der Nikkei-Index liegt weiter unter 17 000 Punkten.

vwd TOKIO. Knapp behauptet hat der Aktienmarkt in Tokio am Donnerstag den Handel beendet. Der Nikkei-225-Index gab 0,2 % bzw 40,41 Yen auf 16 861,26 nach. Der Nikkei-300-Index verlor 0,4 % bzw 1,20 Stellen auf 299,10, während sich der Topix-Index um 0,5 % bzw 7,41 Punkte auf 1 511,44 ermäßigte.

Das Handelsvolumen belief sich auf 604,9 (537,71) Mill. Aktien. Händler begründeten die unverändert leicht negative Tendenz mit dem Bestreben, vor Monatsende Positionen zu schließen, sowie mit der fortgesetzten Abwicklung von Überkreuzbeteiligungen. Auf diese Weise könnten japanische Unternehmen kurz vor Ablauf des ersten Geschäftshalbjahres per 30. September noch Gewinne verbuchen, hieß es.

Darüber hinaus fehlten dem Markt nach wie vor die nötigen Anreize. Händler erwarten zumindest kurzfristig eine Fortsetzung des zurückhaltenden Handels in Tokio. Ein stärkeres Engagement an Wall Street im Anschluss an die am Freitag anstehende Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten könnte den Markt jedoch beflügeln. Bei den Technologiewerten, die sich uneinheitlich zeigten, zählten Sony zu den Gewinnern. Die Sony-Aktie legte um 3,2 % bzw 370 Yen auf 11 900 zu, nachdem das Unternehmen zuvor den Bau einer neuen Halbleiterfabrik in Südjapan angekündigt hatte. Nach Ansicht von Experten erhöht sich dadurch die Wettbewerbsfähigkeit von Sony.

Auf Grund eines Zeitungsbericht, wonach NTT die Gebühren für regionale Gespräche in größerem Umfang senken will, verlor das Papier 2,3 % bzw 30 000 Yen auf 1 270 000. Anleger würden eine negative Auswirkung dieses Schritts auf das Jahresergebnis befürchten, hieß es.

Mitsubishi mit 3,4 Prozent im Minus

Bei den Internetwerten, die ein gemischtes Bild boten, verteuerten sich Softbank um zehn % bzw 1 280 Yen auf 14 090, nachdem der Wert in den vergangenen zwei Sitzungen unter Kursabschläge über insgesamt 1 390 Yen litt. Mitsubishi Motors ermäßigten sich um 3,4 % bzw zwölf Yen auf 340. Damit reagierten Anleger auf einen Zeitungsbericht, wonach Mitsubishi Motors infolge des jüngsten Skandals um die langjährige Vertuschung von Kundenbeschwerden den konsolidierten Halbjahresnettoverlust auf mehr als 60 Mrd. Yen ausweiten wird. Händlern zufolge halten sich die Kursabschläge jedoch in vertretbaren Grenzen, da die Auswirkungen des jüngsten Skandals größtenteils schon in den Aktienkurs eingepreist seien.

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