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SoftM übernimmt Rechte an Finanzsoftware von IBM

Der Münchener Softwareanbieter SoftM übernimmt nach eigenen Angaben von IBM ab sofort die Rechte an einem Buchhaltungssoftware-Paket und die Verträge mit rund 2000 Kunden.

Reuters MÜNCHEN. Vor allem aus Wartungsverträgen für die Finanzbuchhaltungssoftware DKS, die Anlagenbuchhaltung ABHplus und die zugehörige Desktop-Technologie sei im kommenden Jahr ein Umsatzbeitrag von über sieben Mill. DM und eine "erheblich positive" Auswirkung auf das Ergebnis zu erwarten, teilte SoftM am Montag mit. Ein Sprecher sagte weiter, über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden, die Auswirkungen auf den Gewinn 2001 seien aber gering.

Von IBM werde auch die aus rund 20 Mitarbeitern bestehende Entwicklungsmannschaft für die Software übernommen, die von IBM Österreich entwickelt wurde und rund 2000 Mal in Deutschland und Österreich im Einsatz ist, sagte der SoftM-Sprecher weiter. Das am Neuen Markt gelistete Unternehmen bietet bereits selbst eine Buchhaltungs-Software mit dem Namen "SoftM Suite" an, die von 1400 Kunden genutzt wird. Die Nutzer der auf den Mittelstand zugeschnittenen IBM-Lösung sollten aber nicht aktiv zum Wechsel auf das SoftM-System bewegt werden, das auf größere Unternehmen abziele. Dennoch erwarte SoftM Synergien durch den Verkauf von zusätzlichen eigenen Produkten an die DKS- und ABHplus-Kunden. Für 2001 rechne SoftM weiter mit einem Umsatz von rund 95 (Vorjahr: 89) Mill. DM.

Der Kurs der SoftM-Aktie reagierte positiv auf den Vertrag. Das Papier legte am Neuen Markt 5,1 % auf 14,40 Euro zu.

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