Software-Hersteller meldet Umsatzanstieg von 118 Prozent
Brokat will Mitarbeiter stärker beteiligen

Aus Brokat Infosystems AG wird die Brokat AG. Das hat die Hauptversammlung des börsennotierten Software-Spezialisten für Zahlungssysteme im Internet beschlossen.

vwd/dpa STUTTGART. Die Brokat-Aktionäre billigten außerdem ein Programm der Mitarbeiterbeteiligung. Brokat teilte mit, Mitarbeitern könnten damit künftig Wandelschuldverschreibungen im Nominalbetrag von einem Euro angeboten werden, die nach einer zweijährigen Sperrfrist in jährlichen Folgeterminen zu jeweils einem Drittel in Brokat-Aktien umgetauscht werden können.



Brokat

hatte im Rumpfgeschäftsjahr 1999 einen Umsatz von 51,3 Mill. DM (26,2 Mill. Euro) erzielt. Im ersten Quartal betrug der Umsatz 38,5 Mill. DM, 118 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.



Vorstandssprecher Stefan Röver sagte, Brokat wolle mittelfristig den Auslandsanteil am Umsatz auf mindestens 70 (1999: 28) Prozent steigern. Der gesamte Konzernumsatz in den kommenden drei Jahren solle um jeweils mehr als 70 Prozent wachsen. Langfristig sei eine Erhöhung der Umsätze mit Partnern auf einen Anteil von 50 Prozent vorgesehen, gegenüber jetzt 30 bis 40 Prozent. Die Positionierung von Brokat auf dem Markt für "Mobile Business" werde voran getrieben, sagte Röver. Ein Umsatzanteil bei M-Business von 30 Prozent sei langfristiges Ziel. Eine Reihe von Aufträgen in diesem Bereich habe Brokat bereits erhalten. Dazu könne er jedoch noch nichts Näheres mitteilen, fügte Röver hinzu.



Brokat wurde 1994 gegründet und beschäftigt zur Zeit über 700 Mitarbeiter in 15 Ländern.

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