Software-Riese will US-Richterin offenbar gnädig stimmen
Microsoft freiwillig zu einigen Sanktionen bereit

Der Softwareriese Microsoft will noch bevor ein Urteil im Kartellrechtsprozess fällt einige der angedrohten Auflagen erfüllen.

dpa WASHINGTON. Das gab der Konzern bekannt. Einzelheiten sollten am Montag auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben werden. Beobachter vermuten, dass der von Bill Gates gegründete Konzern in der Schlussphase des seit vier Jahren währenden Prozesses Richterin Colleen Kollar-Kotelly "gnädig" stimmen will.

Microsoft hatte sich in dem Streit mit der US-Bundesregierung geeinigt. Neun Bundesstaaten ging die Einigung aber nicht weit genug, und sie legten deshalb Klage ein. Microsoft wird Ausnutzung seiner Monopolstellung vorgeworfen.

Die Kläger fordern unter anderem, dass Microsoft in sein Betriebssystem Windows nicht immer mehr Programme einbaut, die auch von Konkurrenten angeboten werden. So wollen sie erreichen, dass der Internetbrowser "Internet Explorer" oder die Medienabspielsoftware "Media Player" nicht als Standard mit eingebaut werden, damit die Computerhersteller auch die Chance haben, die Produkte von anderen Produzenten beizufügen.

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