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Softwarehaus Tria schraubt Gewinnprognose deutlich herab

dpa-afx MÜNCHEN. Das Softwareunternehmen Tria hat seine Gewinnprognose für das laufende Jahr mehr als halbiert. Statt einer Umsatzrendite von 10 % vor Steuern, Abschreibungen und Sondereffekten werde bis zum Jahresende nur noch mit 5 % gerechnet, berichtete die am Neuen Markt notierte Tria IT-solutions AG am Montag in München.

Der Umsatz werde bis zum Jahresende voraussichtlich nur um 10 % statt der bislang erwarteten 30 % zulegen. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen den Umsatz noch um 71 % auf 58,1 Mill. DM gesteigert.

Wegen des schwachen Branchenumfeldes habe die Tochter Tria i-products Beteiligungs GmbH die Buchwerte an allen ihrer acht Beteiligungen bis auf einen Restwert von 300 000 Euro abgeschrieben. Dadurch entstehe im Konzern ein zusätzlicher Abschreibungs- und Rückstellungsbedarf von 27,38 Mill. DM.

Dieser Sondereffekt werde das Kerngeschäft des Unternehmens aber voraussichtlich nicht zusätzlich belasten. Tria sieht sich als Dienstleister für die Informationstechnologie und beschäftigt mehr als 250 Mitarbeiter.

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