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Softwarekonzern Microsoft setzt weiter auf neue Geschäftsfelder

Hamburg (dpa) - Der Softwarekonzern Microsoft setzt weiter auf die Erschließung neuer Geschäftsfelder, um die Analysten von der Wachstumsfähigkeit des Unternehmens zu überzeugen. Microsoft werde mit seinen Gewinnmargen auch weiterhin andere Unternehmen in der Softwareindustrie übertreffen.

Hamburg (dpa) - Der Softwarekonzern Microsoft setzt weiter auf die Erschließung neuer Geschäftsfelder, um die Analysten von der Wachstumsfähigkeit des Unternehmens zu überzeugen. Microsoft werde mit seinen Gewinnmargen auch weiterhin andere Unternehmen in der Softwareindustrie übertreffen.

Das sagte Microsoft-Chef Steve Ballmer auf einer Analysten-Konferenz in Redmond (US-Bundesstaat Washington) am Donnerstag (Ortszeit). «Aber wird Software ein Geschäft sein, das auch in Zukunft viel Gewinn abwirft oder nicht, das ist die Frage.»

In den kommenden vier Jahren erwartet Microsoft, an Umsatz in einer Höhe zuzulegen, die von einem Unternehmen in der Größenordnung wie Siemens, Nokia oder Intel generiert wird, sagte Ballmer. Im laufenden Geschäftsjahr (seit 1. Juli) erwartet das Unternehmen nach Angaben von Finanzchef John Conners ein Umsatzwachstum von 4,3 Prozent. Microsoft werde seine Profitabilität mit neuen Produkten weiter steigern. Das Geschäft mit Produkten, die es vor dem Jahr 2000 nicht gab, legte in den vergangenen vier Jahren im Schnitt um 38 Prozent zu, während das Geschäft mit Windows- und Office-Software einen durchschnittlichen Zuwachs von 33 Prozent verzeichnete, sagte Conners.

In seine Spielekonsole Xbox hat der weltgrößte Softwarehersteller in den vergangenen vier Jahren insgesamt 12 Milliarden Dollar investiert, sagte Conners. Ganze 8 Milliarden Dollar flossen im selben Zeitraum in Microsofts Internet-Dienst MSN. Während MSN nach acht Jahren erstmals im vergangenen Jahr profitabel wurde, verdient Microsoft mit seiner Xbox allerdings bis heute kein Geld.

Im lukrativen Markt für Internet-Suchmaschinen versucht Microsoft derzeit ebenfalls, Fuß zu fassen. Für die Recherche nach verschiedenen Dateitypen sowohl im Internet als auch auf der eigenen Computer-Festplatte stellte das Unternehmen unterdessen einen ersten Prototyp vor. Mit der neuen Suchtechnologie will sich Microsoft einen Entwicklungs-Vorsprung vor dem derzeitigen Marktführer Google sichern. Erst vor rund zwei Wochen hatte Microsoft die Firma Lookout übernommen, die eine Suchtechnologie für E-Mails entwickelt hatte.

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