Softwarekonzern strukturiert Software-Entwicklung neu
SAP will schneller Innovationen liefern

Europas größter Software-Konzern strukturiert seine Software-Entwicklung neu. Die SAP AG soll künftig durch vier Geschäftsbereiche stärker mit dem Marketing und dem Vertrieb vernetzt werden.

HB WALLDORF. Europas größter Software-Konzern strukturiert seine Software-Entwicklung neu. "Die SAP AG soll künftig durch vier Geschäftsbereiche stärker mit dem Marketing und dem Vertrieb vernetzt werden" sagte SAP-Sprecher Stefan Gruber.



Er dementierte gleichzeitig einen Bericht der "Financial Times Deutschland", wonach die Neustrukturierung der Entwicklung einen "radikalen Umbau des Konzerns" darstellten.

Rund 5000 Mitarbeiter betroffen

Von dem 22 300 Mitarbeitern die SAP weltweit beschäftigt, sei nur die Entwicklungsabteilung mit rund 5 000 Mitarbeitern betroffen. Das Konzept werde auch nicht, wie von der Zeitung berichtet, Anfang August im Vorstand beschlossen, sondern sei bereits verabschiedet worden, sagte Gruber.

Einrichtung neuer Units beschlossen

Die Geschäftsbereiche werden "Generic Business Units" (GBU) genannt und an verschiedenen Marktsegmenten ausgerichtet. Danach solle es für die Bereiche Finanzen, Beschaffung (Supply Chain Management), Personalverwaltung (Human Capital Management) sowie Produktpflege (Product Life Cycle Management) jeweils eine GBU geben. Gleichzeitig will SAP wie Neuentwicklung ihrer Produkte stärker von der Pflege und Weiterentwicklung bestehender Systeme sowie von der Betreuung von Kundenprojekten entkoppeln.

Börse reagiert positv

Die Börse reagierte positiv auf die Initiative: In Frankfurt stieg der Kurs der SAP am Freitag um rund 8% auf 631,56 Euro. Das Papier lag aber weiterhin deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 1 092 Euro.

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