Sohn des ehemaligen Präsidenten neues IOC-Mitglied
Erstmals Kandidat für Mitgliedschaft im IOC abgelehnt

dpa MOSKAU. Mit dem ehemaligen schweizer Bundespräsidenten Adolf Ogi ist zum ersten Male ein Kandidat für die Mitgliedschaft im Internationalen Olympischen Komitee (IOC) abgelehnt worden. In der geheimen Wahl der 112. IOC-Vollversammlung wurde der 58 Jahre alte Politiker und Sportfunktionär am Montag in Moskau mit 46:59 Stimmen bei vier Enthaltungen abgelehnt. Mit 71:27 Stimmen bei 11 Enthaltungen wurde hingegen Juan Antonio Samaranch jun. gewählt. Der Sohn des ehemaligen IOC-Präsidenten gehört zu jenen sechs gewählten Kandidaten, die die Gesamtzahl der IOC-Mitglieder auf 128 erhöhen.

Für Ogis Scheitern war entscheidend, dass im IOC bereits fünf Schweizer vertreten sind. Viele Mitglieder wollten offenbar verhindern, dass das IOC noch mehr in ein nationales Ungleichgewicht gerät. Ogi war zweimal Bundespräsident der Schweiz (1993/2000), amtierte als Sportminister und ist Ehrenpräsident des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) seines Landes.

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