Solana erfolgreich
Einigung: Serbien und Montenegro bleiben zusammen

Unter Vermittlung der Europäischen Union haben sich Serbien und Montenegro darauf verständigt, weiter einen Staat zu bilden.

dpa BELGRAD. Die beiden jugoslawischen Teilrepubliken Serbien und Montenegro wollen auch künftig einen gemeinsamen Staat bilden. Unter Vermittlung der Europäischen Union einigten sie sich am Donnerstagmorgen auf ein Abkommen über ihre künftigen Beziehungen. Die Übereinkunft sollte nach der nächtlichen Gesprächsrunde mit dem EU-Chefdiplomaten Javier Solana noch am Donnerstag unterzeichnet werden. Das kleinere Montenegro hatte bisher die Unabhängigkeit angestrebt.

"Das ist ein neuer Beginn", sagte der jugoslawische Präsident Vojislav Kostunica. Es sei eine Einigung erzielt worden, die für Serbien und Montenegro, Europa und die ganze Region akzeptabel sei. Kostunica würdigte eine kompromissbereite Haltung des montenegrinischen Präsidenten Milo Djukanovic bei den Verhandlungen. Der serbische Ministerpräsident Zoran Djindjic sprach von einer geplanten Harmonisierung der Beziehungen mit Montenegro.

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