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Solarworld lehnt Übernahmeangebot von General Electric ab

Das Solarunternehmen Solarworld hat ein Übernahmeangebot des US-Mischkonzerns General Electric Co. (GE) abgelehnt. "Nach reiflicher Überlegung haben wir uns dazu entschieden, selbstständig zu bleiben", sagte Vorstandschef und Solarworld-Hauptaktionär Frank Asbeck am Dienstag in Bonn der dpa-AFX.

dpa-afx BONN. Das Solarunternehmen Solarworld hat ein Übernahmeangebot des US-Mischkonzerns General Electric Co. (GE) abgelehnt. "Nach reiflicher Überlegung haben wir uns dazu entschieden, selbstständig zu bleiben", sagte Vorstandschef und Solarworld-Hauptaktionär Frank Asbeck am Dienstag in Bonn der dpa-AFX.

Die Offerte habe im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich gelegen. An der Börse wird Solarworld derzeit mit 200 Mill. ? bewertet. Bis zum Nachmittag gewann die Aktie des Solarkonzerns 5,11 % auf 35 ?.

Gute Aussichten

Die Entscheidung gegen das GE-Angebot sei vor knapp einem Dreivierteljahr gefallen, sagte Asbeck. Der Manager begründete den Abbruch der Gespräche mit den guten Aussichten für den Solarmarkt. Mit der Verbesserung der Förderung von Solaranlagen habe sich der Ausblick vor allem für Deutschland deutlich verbessert, sagte Asbeck.

General Electric wollte sich nicht zu den Übernahmegesprächen äußern. Ein Konzernsprecher bestätigte aber, dass der US-Konzern in den Geschäftsfeldern Solar- und Windenergie auf der Suche nach Zukaufmöglichkeiten sei. Im vergangenen Jahr hatte GE die amerikanische Solarfirma Astropower übernommen. Nach Angaben aus Branchenkreisen steht in Deutschland unter anderem die Umweltkontor-Tochter Ersol zum Verkauf.

Die Bonner Solarworld will im laufenden Geschäftsjahr ihren Umsatz auf über 170 Mill. ? verdoppeln. Der Überschuss soll auf zehn Mill. ? steigen nach einem Verlust von 1,7 Mill. ? im Vorjahr. Die Familie Asbeck kontrolliert 45,9 % der börsennotierten Solarworld AG.

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