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Solarworld will eigenständig beleiben - Übernahmeangebot von GE abgelehnt

Das Solarunternehmen Solarworld hat ein Übernahmeangebot des US-Mischkonzerns General Electric Co. (GE) abgelehnt. "Nach reiflicher Überlegung haben wir uns dazu entschieden, selbstständig zu bleiben", sagte Vorstandschef und Solarworld-Hauptaktionär Frank Asbeck am Dienstag in Bonn der dpa-AFX. Die Offerte habe im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich gelegen.

dpa-afx BONN. Das Solarunternehmen Solarworld hat ein Übernahmeangebot des US-Mischkonzerns General Electric Co. (GE) abgelehnt. "Nach reiflicher Überlegung haben wir uns dazu entschieden, selbstständig zu bleiben", sagte Vorstandschef und Solarworld-Hauptaktionär Frank Asbeck am Dienstag in Bonn der dpa-AFX. Die Offerte habe im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich gelegen.

Die Entscheidung gegen das GE-Angebot sei vor knapp einem dreiviertel Jahr gefallen. Asbeck begründete den Abbruch der Gespräche mit den guten Aussichten für den Solarmarkt. Mit der Verbesserung der Förderung von Solaranlagen habe sich der Ausblick vor allem für Deutschland deutlich verbessert, sagte Asbeck.

Die Bonner Solarworld will im laufenden Geschäftsjahr ihren Umsatz auf über 170 Mill. ? verdoppeln. Der Überschuss soll auf zehn Mill. ? steigen nach einem Verlust von 1,7 Mill. ? im Vorjahr. Die Familie Asbeck kontrolliert 45,9 % der börsennotierten Solarworld AG.

General Electric wollte sich nicht zu den Übernahmegesprächen äußern. Ein Konzernsprecher bestätigte aber, dass der US-Konzern in den Geschäftsfeldern Solar- und Windenergie auf der Suche nach Zukaufmöglichkeiten sei. Im vergangenen Jahr hatte GE die amerikanische Solarfirma Astropower übernommen.

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