Soldaten sind sich der Gefahr bewusst
Flugblätter mit Kopfgeld auf US-Soldaten in Afghanistan im Umlauf

In Afghanistan sind Flugblätter aufgetaucht, die ein Kopfgeld für die Ermordung oder Gefangennahme von US-Soldaten anbieten. 50.000 Dollar werden geboten.

HB/ dpa/ Washington. "Dies bestätigt, was wir seit langem sagen: Afghanistan ist und bleibt ein äußerst gefährlicher Ort", sagte der Oberbefehlshaber des Afghanistan-Feldzugs, General Tommy Franks, am Freitag am Sitz des zuständigen Zentralkommandos in Tampa im US-Bundesstaat Florida. "Es befinden sich noch feindliche Truppen in dem Land." Die Flugblätter bieten 50.000 Dollar für einen getöteten und 100.000 Dollar für einen lebend gefangen genommenen US-Soldaten. Wer die "Belohnung" zahlt und wie sie eingefordert werden soll, steht nach Angaben des US-Militärs nicht auf den Flugblättern. Franks zeigte sich durch das Auftauchen nicht unnötig beunruhigt. Die US-Soldaten seien sich der Gefahren ihres Einsatzes in Afghanistan bewusst.

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