Soldaten sollen für Frau eingekauft haben: General Franks und der Amtsmissbrauch

Soldaten sollen für Frau eingekauft haben
General Franks und der Amtsmissbrauch

Der Oberkommandierende des Zentralkommandos der US-Streitkräfte, General Tommy Franks, wird nicht wegen Amtsmissbrauchs bestraft. Das hat US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld entschieden. Damit könnte Franks unbelastet in einen möglichen Irak-Krieg ziehen.

HB/dpa WASHINGTON. Der General, der die US-Truppen am Golf befehligen würde, hatte seine Frau an vertraulichen Beratungen teilnehmen lassen. Eine interne Überprüfung habe ergeben, dass dies unbeabsichtigt geschehen und keine Gefahr für die nationale Sicherheit der USA gewesen sei, teilte ein Sprecher des Pentagons am Dienstag (Ortszeit) mit.

Von weiteren Vorwürfen des Amtsmissbrauchs - dass er seine Frau von Soldaten bewachen und für sie Besorgungen machen ließ - wurde Franks entlastet. Rumsfeld hatte sich schon bei Bekanntwerden der Beschuldigungen demonstrativ hinter Franks gestellt. "Tom Franks leistet für dieses Land ausgezeichnete Arbeit. Er hat mein volles Vertrauen und das volle Vertrauen des Präsidenten", sagte der Verteidigungsminister seinerzeit.

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