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Sommerhitze und Staus: Autofahrer brauchten viel Geduld

Hamburg (dpa) - Bei herrlichem Ausflugs- und Urlaubswetter haben sich am Samstag viele Autofahrer in Deutschland in Geduld üben müssen. Auf den Autobahnen herrschte nach Auskunft des Verkehrslagedienstes der Polizei dichter Reiseverkehr.

Hamburg (dpa) - Bei herrlichem Ausflugs- und Urlaubswetter haben sich am Samstag viele Autofahrer in Deutschland in Geduld üben müssen. Auf den Autobahnen herrschte nach Auskunft des Verkehrslagedienstes der Polizei dichter Reiseverkehr.

«Die Reseiwelle rollt», sagte ein Sprecher. Wegen des Endes der Sommerferien in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg waren bereits viele Urlauber auf der Heimfahrt. Auf dem Münchner Autobahnring (A 99) kamen die Fahrzeuge am Mittag auf 18 Kilometern und auf der Autobahn München-Salzburg (A 8) auf 14 Kilometern nur stockend voran. Auch auf der Autobahn Nürnberg-München (A 9) beim Kreuz München-Nord und der Autobahn Stuttgart-München (A 8) an einer Baustelle bei Augsburg gab es kilometerlange Staus. Am Nachmittag standen die Autos auch auf der Autobahn Nürnberg-Würzburg (A 3) zwischen Erlangen-West und Schlüsselfeld auf einer Länge von 20 Kilometern Stoßstange an Stoßstange.

Baustellen und eine erste Rückreisewelle brachten am Samstag auch den Verkehr auf Baden-Württembergs Autobahnen ins Stocken. «Man merkt, dass viele Urlauber unterwegs sind. Viel gravierender sind aber die Baustellen», sagte ein Sprecher des Verkehrswarndienstes in Stuttgart. Besonders die Autobahn 5 war betroffen.

Im Norden mussten die Urlauber ebenfalls mit Staus und Hitze kämpfen: Bei Temperaturen von knapp 30 Grad staute sich der Verkehr am Samstag zum Teil bis auf 60 Kilometer Länge. Vor allem die Autobahn 1 Hamburg-Lübeck war betroffen. Wer ins inzwischen 22 Grad warme Wasser der Ostsee wollte, musste erst einmal kräftig schwitzen. Auch die Bundesstraßen in Richtung Ostsee waren zeitweise überlastet, teilte das Lagezentrum in Kiel mit.

Das Ferienende in mehreren Bundesländern brachte den Fähren zu den Inseln Föhr und Amrum in der Nordsee Hochbetrieb. Wer es an den Strand geschafft hatte, konnte sich freuen: Hoch «Galileo» zeigt nach Auskunft des Wetterdienstes Meteomedia noch keine Schwächen. Bis einschließlich Dienstag werde «astreines Hochdruckwetter» erwartet, sagte Meteorologe Andreas Schmölz.

Der Ferienverkehr aus Bayern und Baden-Württemberg in Richtung Süden führte am Samstagmorgen auch auf österreichischen Autobahnen zu langen Staus und stundenlangen Wartezeiten an den Grenzen. Auch an den Grenzen nach Ungarn gab es Wartezeiten.

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