Sommersaison weiter im Minus
Reisen sind zu Ostern ausgebucht

Während Reisen rund um die Osterfeiertage nahezu komplett ausgebucht sind, liegt die Nachfrage für die wichtigere Sommersaison trotz steigender Zahlen weiterhin deutlich im Minus.

Reuters OBERURSEL. Der zweitgrößte europäische Touristikkonzern Thomas Cook bestätigte am Mittwoch seine bisherige Prognose, wonach für das gesamte Jahr die Gäste- und Umsatzergebnisse des Vorjahres kaum erreicht werden dürften. Das Minus werde rund fünf Prozent betragen, teilte die Firma in Oberursel auf Nachfrage mit.

Marktführer Preussag wollte sich vorerst nicht äußern und verwies auf die Bilanzpressekonferenz in einem Monat. Preussag hat bislang noch keine Prognose für das Gesamtjahr abgegeben.

Das Ostergeschäft lässt allerdings die von der Buchungsflaute nach den Anschlägen vom 11. September getroffene Branche erstrahlen. Mehrere Veranstalter haben nach Angaben des Deutschen Reisebüro und Reiseveranstalterverbandes (DRV) zusätzliche Kapazitäten geordert, teilweise auch mit Aufpreisen. Auch diese seien größtenteils ausgebucht. "Wir haben aktuell noch einmal bei den Veranstaltern nachgefragt. Es gibt allenfalls noch Restplätze", sagte eine DRV-Sprecherin. Für den Sommer laufe die Aufholjagd weiter.

Nach DRV-Angaben vermelden zur Zeit alle Veranstalter steigende Buchungszahlen. Thomas Cook bestätigte dies am Mittwoch. Die Buchungszahlen würden über dem Vorjahr liegen, hieß es dort. Nach dem schon im vorigen Herbst beschlossenen Abbau von Flugkapazitäten würden jetzt zusätzlich zwei Flugzeuge in Bereitschaft gehalten, um die Nachfrage zu befriedigen.

Marktführer Preussag hat noch nicht abschließend über die Kapazitäten für den Sommer entschieden. Auch dies will das Unternehmen nach den Worten eines Sprechers am 25. April bei der Bilanzpressekonferenz mitteilen.

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