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Sommerwetter belebt SSV - Handel erwartet gutes Finale

(dpa-AFX) Hamburg - Mit dem warmen Wetter ist vielerorts noch einmal Schwung in den ersten freiwilligen Sommerschlussverkauf (SSV) in Deutschland gekommen. Der Handel verspürt seit einigen Tagen eine verbesserte Nachfrage und ist mit dem bisherigen Verlauf des SSV weitgehend zufrieden. Allerdings macht sich die allgemeine Kaufzurückhaltung weiter bemerkbar. An diesem Samstag wird aber ein gutes Finale erwartet.

(dpa-AFX) Hamburg - Mit dem warmen Wetter ist vielerorts noch einmal Schwung in den ersten freiwilligen Sommerschlussverkauf (SSV) in Deutschland gekommen. Der Handel verspürt seit einigen Tagen eine verbesserte Nachfrage und ist mit dem bisherigen Verlauf des SSV weitgehend zufrieden. Allerdings macht sich die allgemeine Kaufzurückhaltung weiter bemerkbar. An diesem Samstag wird aber ein gutes Finale erwartet.

Mit den steigenden Temperaturen sei vielfach auch die Kauffreude zurückgekehrt, sagte Klaus Fischer vom Gesamtverband des Berliner Einzelhandels am Freitag. Die Kauflust sei teils größer als in der ersten Woche des Sommerschlussverkaufs, als die Umsätze im Schnitt unter dem Vorjahresniveau geblieben seien.

Unter DEM Strich Erfolgreich

"Die Kür war zwar nicht berauschend, aber unter dem Strich erfolgreich", sagte Günter Gross, Hauptgeschäftsführer des Landesverbands des Bayerischen Einzelhandels. Den meisten Geschäften sei es gelungen, die Sommerware aus den Lagern zu bekommen. Allerdings hätten nicht alle Geschäfte die Vorjahresergebnisse erreicht. Aus Sorge um ihren Arbeitsplatz und angesichts hoher Benzinpreise überlegten sich die Verbraucher jeden Kauf zwei Mal.

Als Erfolg wertete auch der Einzelhandelsverband Nord-Ost den Schlussverkauf. Allerdings sei in Mecklenburg-Vorpommern das Geschäft nach einem furiosen Start in der zweiten Woche etwas abgeflaut, sagte Geschäftsführer Heinz Kopp. Sachsen-Anhalts Einzelhändler hatten etwas mehr erwartet. "Es war vielleicht nicht der große Wurf, aber der Schlussverkauf wurde von Händlern und Kunden gut angenommen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands der Kaufleute, Gero Hildebrandt.

In den freiwilligen SSV waren erstmals auch Möbel einbezogen. Die Möbelbranche zog nach dem ersten freiwilligen Sommerschlussverkauf (SSV) eine zufrieden stellende Bilanz. "Rund ein Viertel der kleineren Häuser beteiligten sich", teilte die Fachgruppe Möbel im Zentralverband Gewerbliche Verbundgruppe in Berlin mit. Nach der offiziellen Abschaffung des SSV im Juni sei die Zeit zu knapp gewesen, um größere Schlussverkaufsaktionen zu organisieren.

Bundesweit haben sich nach Einschätzung des Deutschen Einzelhandels gut zwei Drittel der Händler an dem ersten freiwilligen Sommerschlussverkauf nach der Liberalisierung der Rabattgesetze beteiligt. Ohne die gesetzliche Reglementierung hatten die Kunden diesmal eine deutlich größere Schnäppchen-Auswahl. Erstmals durften zum Beispiel auch Möbel, Waschmaschinen und Unterhaltungselektronik zu Sonderpreisen verkauft werden.

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