Sonderabschreibungen
VCL rutscht tief in die Verlustzone

Die VCL Film + Medien AG ist in den ersten neun Monaten 2001 wegen Sonderabschreibungen tief in die roten Zahlen gerutscht und hat ihre Umsatzprognose für das Gesamtjahr um rund ein Drittel reduziert.

rtr MÜNCHEN. Der Verlust nach Steuern der ersten drei Quartale liege bei 26,8 Mill. ?, nachdem VCL im Vorjahreszeitraum noch einen Gewinn von einer Mill. ? verzeichnet hatte, teilte das im Kleinwertesegment Smax gelistete Medienunternehmen am Freitag mit. Das Ergebnis sei von Sonderabschreibungen auf das Programmvermögen und die dänische Tochter Scanbox von insgesamt 42,2 Mill. ? belastet worden. Die VCL-Aktien gaben nach der Mitteilung rund 20 % auf ein Rekordtief von 0,90 ? nach.

Der Umsatz sei in den ersten neun Monaten um 45,4 Mill. ? auf 82,9 Mill. ? gestiegen, teilte VCL weiter mit. Wegen der schlechten Marktlage im Lizenzhandel und der Restrukturierung dieses Geschäftsbereichs verringerte das Unternehmen jedoch seine Umsatzprognose für das laufende Jahr auf etwa 100 Mill. ? von bisher 151,8 Mill. ?. Der Liquiditätsengpass für 2001 sei auf rund vier Mill. ? reduziert worden. Die Finanzverbindlichkeiten ohne Projektfinanzierung bezifferte VCL für Ende August mit rund sieben Mill. ?.

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